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Bomberpiloten und die Taktik der Angriffe
Die Aufgaben der Bomberpiloten war keine leichte Tätigkeit. Die eisigen Temperaturen in den großen Flughöhen machten trotz der speziellen Kleidung den Job zu einer Knochenarbeit. Im Zielgebiet warteten dann bereits die Abwehrkräftemit ihren Geschützen und die Jagdflieger. Beim Abwurf der Bomben musste das Flugzeug ruhig gehalten werden, um das Zielgebiet genau zu treffen. Nach Abschluss eines Angriffes mussten dann noch Fotos vom Zielgebiet gemacht werden um die Auswirkungen zu kontrollieren. Die schriftlichen Instruktionen welche die Besatzung vor einem Angriff bekamen, war auf Reispapier, so dass dieses Dokument bei einem evtuellen Abschuss aufgegessen werden konnte.  Zuerst gab es eine Vereinbarung, dass die Bomberbesatzungen nach 200 Stunden Flugeinsatz Urlaub bekamen. Die Bestzungen erhöten ihre Flugzeit, indem sie große Umwege flogen. Deshalb wurden die Bedingungen auf 30 Einsätzen abgeändert. Dem fieberten die Besatzungsmitglieder entgegen, um aus der Hölle zu entfliehen.
Ein Absprung aus einem Flugzeug war nur möglich, wenn das Flugzeug gerade flog. Sobald ein Flugzeug ins Trudeln kam wurde man gegen die Flugzeugwand gedrückt.Deshalb war es notwendig nach einem Treffer das Flugzeug so schnell wie möglich zu verlassen. Die Besatzungen hatten nach einem Treffer die geringsten Überlebenschancen, da die Notausstiegsluke extrem klein war. Der Rückflug barg die große Gefahr von Jagdfliegern angegriffen zu werden.