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Geschichte und Geschichten, Wagenburgtunnel

Unmenschlichkeit nicht überall

Das Verbot, dass Ostarbeiter in keine Luftschutzräume durften, wurde nicht überall beachtet. Die bei  der Strickwarenfabrik Kübler in Ostheim einhundert beschäftigten Polinnen gingen in den Wagenburgtunnel; dort durften sie allerdings nicht in das Innere des Stollens setzen, sondern durften sich nur im Eingangsbereich aufhalten.

Unterbringung der Fluko

Nach der Zerstörung der Fluko (Fernflugwachkommando) 25.Juli 1944 in der Fürststraße hinter dem Königsbau, bei der 45 Flakhelferinnen und Wehrmachtsangehörigen ums Leben kamen, wurde diese vorübegehend unter dem Neuen Schloß und dann in den Wagenburgtunnel untergebracht. Die Nachrichtenkompanie wurde dann letzendlich nach Renningen bis zum Kriegsende untergebracht.

Tote vor dem Stolleneingang

Am 12. Februar 1945 wurde Stuttgart durch ca. 30 Bomber angegriffen. Dabei kamen 68 Menschen ums Leben und 139 wurden verletzt. 30 Tote gab es alleine vor dem Wagenburgtunnel. Die Menschen hatten auf dem Weg vom Hauptbahnhof in den Stollen ihr rettendes Ziel nicht mehr erreicht und kamen direkt vor dem Stolleneingang zu Tode.