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Luftschutzrettungsstellen in Stuttgart

Die bekannteste Luftschutzrettungsstelle in Stuttgart war ein Teil des Bunkers am Diakonissenplatz. In den Luftschutzrevieren gab es  jeweils mindestens eine Rettungsstelle. Die Auflistung änderte sich während der Kriegszeit. Die unten aufgeführte Liste war der Stand von 1938. Am 20. Oktober 1939 standen 130 Betten in diesen Stellen zur Verfügung. Je Stelle sollten ein Arzt mit 3 Helfern und 8 Helferinnen bei Luftangriffen Erste Hilfe leisten. Mit diesen Rettungsstellen sollten bei einem Massenandrang die Krankenhäuser entlastet werden. Die Rettungsstellen waren deshalb mit Verbandsmaterial, Instrumenten, Wäsche und Pflegegeräte ausgestattet.

LS-RSt.      Ort
    1          Neues Schloß  Nordflügeleingang
    2          Friedrichstraße 23a
    3          Schloßstraße 53c, Turnhalle 
    4          Schickardschule
    5          Heusteigstraße 105
    5a        Degerloch, Erwin-Bälz-Straße 105
    6          Urbanstraße 18, Polizeiwache
    8          Kniebisstraße 2, Josefsheim
    9          Gablenberger Hauptstraße 13, Neue Schule
    10        Wangen,, Ulmer Straße 347, Gemeindehaus
    11        Untertürkheim, Lindenschulstraße, Lindenschule
    12        Bad Cannstatt, Kreuznacher Straße 13
    13        Bad Cannstatt, Maurisches Schlößchen, Wilhelma
    14        Zuffenhausen, Hohensteinstraße, Horst-Wessel-Schule
                Zuffenhausen, Markröninger Straße, Rosenschule
    15        Feuerbach, Wiener Straße 10 
    16        Eckardshaldenweg, Martinskirche 
    17        Hölderlinstraße 36
    18        Botnang, Schuhmannstraße 10

Insgesamt standen, Stand 1944, rund 1300 Betten in den Luftschutzrettungsstellen zur Verfügung





Hinweisschild auf eine Rettungsstelle