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Chronologie BW 2, Feuerbach

November 1940  Baubeginn
13. Juni 1941  19.00 Uhr Meldung der Fertigstellung der Betonierarbeiten
30. August 1941  für eine Belegung  im Luftschutzfall freigegeben, wenn auch die Technik noch nicht komplett war (Lüfter, Bestuhlung fehlte noch)
21. April 1945
Übergabe an die Franzosen
1949 Der Bunker wurde von einer Kommision der UNESCO mehrmals besucht um die Tauglichkeit für eine Unterbringung zu untersuchen.
Juli 1954 Bunker war mit 43 Haushalten mit insgesamt 117 Personen belegt, davon 24 Kinder unter 14 Jahren
1957        Auszug der letzten Flüchtlinge und Räumungsschuldner
1. Oktober 1959 - Ende1960  Belegung mit italienischen Gastarbeitern der Firma Bosch (angemietet von der Firma Bosch)
25. April 1960 Erster Antrag auf Instandsetzung als Atombunker,
21. Dezember 1964 Erlass des Bundesinnenministers Höcherl zum Umbau
29. Juni 1964  Finanzmittel für Rohbau bereitgestellt
1964  Beendigung des Baues der Unterführung vom Wiener Platze mit einer Anbindung des Bunkers an die Unterführung, Erstellung eines Notbrunnens
10. Juli 1965   Rohbauarbeiten fertig gestellt 
5. August 1966 Bunker total überflutet durch Eindringen von Grundwasser, die Pumpen waren ausgefallen, Gefährdung der Trafostation (war innerhalb des Bunkers), Feuerwehr musste 12 Stunden absaugen
29. Januar 1975 Übergabe des renovierten Bunkers an das Amt für Zivilschutz
April 1981 Sendung mit dem SWR aus dem Bunker
September 1985 Das Begleitkommando, zur Sicherung des Bundespräsidenten Herzog mit 20 Personen, wurde in das Bauwerk einquartiert.Sie konnten im Hotel nicht mehr untergebracht werden. Der städtische Betreuer der zufällig das Bauwerk kontrollierte, wurde mit gezogenen Waffen empfangen.
1987 Sanierung des Tiefbrunnens, Abdichtung der höheren Wasserstockwerke
1990 Der Bunker wird zum letzten Mal durch eine ständige Truppe des SRBD gewartet
Juni 2006 Der Verein Schutzbauten übernimmt das Bauwerk und richtet eine Ausstellung über den Kalten Krieg ein . Er informiert mit regelmäßigen Führungen
April 2009 der Verein veranstaltet eine erste kulturelle Veranstaltung im Bunker zur Feuerbacher Kulturnacht mit einer Lesung mit Winfried Schorlau                     
8. Mai 2010 Unter dem Motto "Kultur im Bunker" veranstaltet der Verein zusammen mit "musica varia" ein Konzert zum 65. Jahrestag vom Kriegsende
17. März 2012 Teilnahme an der "Langen Nacht der Museen" mit dem Motto "Kalter Krieg und Petticoat"
2. Mai 2013 Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz
Juli 2013 Das Bauwerk dient als Kulisse für einen Folge der Fernsehserie "Soko Stuttgart"
März 2014 Konzert mit musica varia mit Führungen durch die neu gestaltete Ausstellung "Kalter Krieg"
April 2014 Lesung im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte
27.Mai 2014 Rockkonzert mit Moscow Metro aus Irland
2015 Das Bauwerk muss brandschutztechnisch nachgerüstet werden und bekommt Türen um das Bauwerk in  2 Seperate Teile abzutrennen.
Februar -April 2016 Ausstellung "Not macht erfinderisch"
April 2016 Kulisse für eine Neue Sendung SOKO Stuttgart, Sendung 22.12. "Bis in den Tod"
22. September 2016 Vortrag Dr. Roland Müller, Stadtarchiv "Stuttgart in den Nachkriegsjahren"
Oktober 2016 Die Wasserqualität des Brunnens wird nach fast 30 Jahren zum ersten Mal durch  die ENBW wieder überprüft. Wasser für Notbrunnen geeignet.
Dezember 2016 Brandschutzmassnahmen sind abgeschlossen
22.Januar 2017 Erste Führung mit Stuttgart Marketing

Bilder vom Bunker

Draufsicht während des Bauens


Ansicht des Platzes um 1950. Über dem Bunker wurde eine Baracke gebaut, die als Schnellgaststätte fungierte. Rechts neben der Baracke sieht man den ehemaligen Luftansaugstutzen am Bunkerzugang.


Vorbereitung für die Soko Einstellungen


Szenenfoto Soko Stuttgart "Bis in den Tod"